Inquisition + Archgoat, Ondskapt & Blackdeath – Live in München, 25.01.2015

 

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Auf ihrer Tour durch Europa und somit auch die heimischen Gefilde zogen Inquisition , Archgoat sowie Ondskapt und Blackdeath am gestrigen Abend brachial im Münchner Backstage ein.

Das Backstage ist ein im Münchner Zentrum liegendes Areal mit 2 ausreichend großen Hallen die genügend Platz für mehrere hundert Gäste und Schwarzmetallfans bieten. Auch in der Vergangenheit fanden hier einige Black Metal Größen den Weg in die Bayerische Landeshauptstadt. Unter anderem auch Taake und Urgehal anno 2007.

So öffneten auch an diesem Sonnabend pünktlich um 18:30Uhr die Tore des Backstage und um 19Uhr knüppelten auf die Sekunde genau Blackdeath aus Russland mit Polar Maya am Schlagwerk los. Musikalisch höchst professionell, jedoch ging der Gesang , vielleicht an der Toneinstellung liegend etwas unter.

 

Eine dreiviertel Stunde und eine Zigarettenpause später hämmerten Ondskapt aus Schweden uns ihren teuflisch satanischen Black Metal um die Ohren!

Sichtlich euphorisiert und für die Musik lebend stach insbesondere Frontmann Acerbus hervor.

Direkt im Anschluss, stellte Sinisterror  (Schlagzeug) von Archgoat  sein können unter Beweis und heizte den rund 300 Gästen gehörig ein. Soundtechnisch waren die Finnen ein absoluter Hörgenuss, leider wurde der Gesang etwas zu verzerrt und ging somit im tosenden geknüppel oftmals unter.

Archgoat

Zu guter Letzt, gaben sich Inquisition die Ehre!

Hier kann man entgegen jeder vorgefassten Meinung uneingeschränkt sagen, es war schlichtweg umwerfend. Dagon und Incubus die nunmehr seit 19 Jahren gemeinsam auf der Bühne stehen ließen keinerlei Wünsche offen. Der stete Wechsel aus MG-Gehämmer und rhythmischen Parts die zum Headbangen regelrecht aufforderten, erfüllten einfach alle Erwartungen. Auch das wie üblich der fehlende Bassist spürbar wäre, ist bei diesen zwei Außnahmetalenten nichts dergleichen fest zu stellen. Umso größer die Bewunderung seitens der Fans, die regelrecht in Ekstase verfielen.

Inquisition

Abschließend bleibt zu sagen, das die 25€ Kartenpreis eine der sinnvollsten Investitionen der vergangenen Wochen war und kann denen, die sich noch auf diese Show freuen können nur sagen, es wird all eure Erwartungen erfüllen!


Geschrieben von Black Metal Germania für das Ad Vesperum Magazin