Konzertbericht zum De Mortem Et Diabolum Festival (Nihil)

12400329_925781337489886_455876347_oKonzertbericht zum De Mortem Et Diabolum Festival am 18. und 19.12.2015 im K17 Berlin

Am 18. und 19. Julmond öffneten sich im K17 in Berlin, die Höllenpforten für das De Mortem Et Diabolum Festival.
Mitten drin im teuflischen Getümmel, unser Bruder Nihil, der so einiges zu berichten hatte.


Um 17:20 Uhr starteten MDCLXVI das Ritual, der Auftritt war eher dürftig, aber man kann der Band zugute halten, dass sie die einzige war, die am Freitag klassisch mit Corpse Paint auftrat.
Kalmen legten wiederum einen wirklich anständigen Auftritt hin.
Essenz brachten trotz Soundproblemen gewohnt gute Leistung, satter Mid-Tempo Doom BM, zwischendurch gut aufgelockert durch schnellere Passagen. Fazit: eine durch und durch runde Sache.
Drowned aus dem Death Bereich waren hörbar.

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Atmosphärischer wurde es mit Hetroertzen, Kerzen, viel Nebel, wenig Scheinwerfer, Blut beschmierte Gesichter und Oberkörper, Kutten, eine anständige schwarze Messe. Leider etwas zuviel Fokus aufs optische gelegt, musikalisch eher langweilig.

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Zu Mgla muss man nicht viel sagen, sicher das Glanzlicht des ersten Abends. Wer die Band live kennt, weiss um deren Qualität.
Der zweite Abend startete mit Serpents Lair.

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Als zweites spielten Narvik hinter zwei aufgespießten Schweineköpfen auf. Roh und trotzdem melodisch wusste diese Kapelle durchaus zu überzeugen.
Blaze of Perdition, The Committee und Necros Christos sind eher durschnittlich zu bewerten, vielleicht fehlte aber auch einfach die nötige Aufmerksamkeit, der Leser mag ein Nachsehen haben.

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Necros Christos waren dazu auch noch viel zu laut, so dass man kaum etwas verstand.
Ruins of Beverast kamen in beeindruckendem Soundgewand daher. Allerdings war der Auftritt nach einiger Zeit ein wenig ermüdend. Perfekte Musik für ruhige Abende zuhause, live eher zu eintönig. Trotzdem beste Band des Tages.
Kommen wir nun zum Ambiente und dem Publikum. Wer das K17 kennt, weiss um die hohen Getränkepreise, für Berlin aber schon ok.
Es gab reichlich Merch der Bands zu erwerben und ein Stand von Folter Records war ebenfalls vorhanden.


Die Stimmung war durchweg gut, der Freitag war besser besucht als der Sonnabend, aber an beiden Tagen konnten man viele bekannte Gesichter erspähen und die ein oder andere gute Unterhaltung führen, was ja auch mal sein muss.
Kein überflüssiges Gemoshe, die Veranstaltung lief weitesgehend so ab, wie ein Black Metal Konzert verlaufen sollte. Das Gekreische der weiblichen Fans von Mgla fiel aus dem Rahmen, aber darüber kann man hinwegsehen.
Für 2016 ist die Veranstaltung bereits wieder in Planung, das musikalische Angebot soll sich im Gegensatz zum Vorjahr nochmals steigern, von unserer Seite klare Besuchsempfehlung.