B.M.G.-Jahrestreffen 06.06-12.06.2016

BMG-Wappen.pngAm Montag den 06.06.2016 startete unser diesjähriges Hauptjahrestreffen mit der Anreise des letzten angemeldeten Anwärters, da dieses Jahr nicht alle Brüder eine Teilnahme ermöglichen konnten und die anderen schon am Vortag zu einem Konzert, im Rheinland eingetroffen waren.

(Der Bericht hierzu folgt in Kürze)

 

 


Wir verbrachten den heißen Sommertag gemütlich, mit einem Spaziergang an einer Talsperre, Austausch und Wiedersehensfreude.
Am nächsten Tag startete in aller Frühe unser erster Exkurs in die Festungsstadt Koblenz, in ihrer Gesamtheit ein einmaliges Denkmal preußischer Militärbaukunst und deutscher Historie.

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Wehrtechnische Sammlung Koblenz

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Wir besuchten unter anderem das deutsche Eck und die Wehrtechnische Sammlung, letztere ist wirklich empfehlenswert, wenn man an militärischen Fahrzeugen, Waffentechnik vom Eisenbahngeschütz bis zur Handfeuerwaffe sowie Uniformen vom Kaiserreich bis in die Neuzeit interessiert ist.


Der Dienstag klang bis in die Morgenstunden bei guter Musik und Unterhaltung aus, sodass wir am Mittwoch erst in den Nachmittagsstunden zu einer nahegelegenen Burgruine aufbrachen. Dort verbrachten wir im Fackelschein auch den Rest des Abends, wobei einige stimmungsvolle Bilder und Filmsequenzen entstanden sind.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der deutschen Sagenwelt und Rheinromantik, wir besuchten den Drachenfels, auf dessen halber Höhe sich die Nibelungenhalle und das Schloss Drachenburg befindet. Die Nibelungenhalle, zu Ehren der Nibelungendichtung und Richard Wagners errichtet, beherbergt zahlreiche Gemälde die dem berühmten Heldenepos huldigen, die Klänge aus Wagners „Ring der Nibelungen“ und die Ausstattung der Halle ergeben eine ganz besondere Atmosphäre und wir verweilten einige Zeit im stillen Lauschen und Erleben.

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Die Drachenburg, ähnlich dem Schloss Neuschwanstein im Stil der Neuromantik errichtet, entführt in eine kleine Zeitreise deutscher Geschichte, die Wandgemälde und die Ausstattung der Räume sowie die noch verbliebenen Fensterbilder ergeben ein imposantes Bild und fügen sich perfekt in den Baustil des Schlosses und dessen Lage inmitten des malerischen Rheintals ein. Als letzte Etappe des Tages, erstiegen wir den Gipfel auf dem die Ruine der alten Drachenburg steht. Der vorgelagerte Obelisk kündet von der Dankbarkeit des Rheinlandes mit den anderen deutschen Stämmen endlich im ersehnten Kaiserreich vereint zu sein und mahnt gleichzeitig zu Einheit und Treue, Worte und Begrifflichkeiten die in heutigen Zeiten leider rar gesät sind, uns dafür umso mehr bedeuten.


Freitag startete mit Anlaufschwierigkeiten, wir fanden uns kurz vor der angesteuerten Ausfahrt in einer Vollsperrung der Autobahn wieder, nur 2 Km vor uns brannte ein LKW völlig aus und um uns herum wurde Federball gespielt um die lange Wartezeit zu überbrücken. Irgendwann gelang es dann wohl doch die Fahrbahn wieder frei zu räumen und wir kamen endlich an unser erstes Tagesziel, Schloss Bürresheim. Eine ursprüngliche Wehrburg die, den Bedürfnissen der Zeit angepasst schließlich als Barockschloss ihr heutiges Gesicht bekam. Einzigartig ist das Originalinterieur im Schloss, von Stücken aus dem Mittelalter über die umfangreiche Gemäldesammlung, bis zu Uniformen aus preußischer Zeit, alles gehört zum Familienbesitz der einstigen Schlossherren. Mit erheblicher Verspätung erreichten wir nach kurzem Stopp in der Stadt Mayen, die Burg Eltz. Diese Burg ist architektonisch wohl eine der bekanntesten Vorbilder für Märchenschlösser und Burgen, sowie für Nachbauten der Romantik. Herein kamen wir leider aufgrund der vorangeschrittenen Zeit nicht mehr, aber wir konnten einige sehr schöne Bilder machen.

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Am Sonnabend machten wir uns auf den Weg nach Idar Oberstein, der Thrasher HMC hatte zum offenen Abend geladen und gemeinsam mit unseren Brüdern vom Black Circle HMC konnten wir unser Treffen passend ausklingen lassen. Ein neuer Anwärter konnte an diesem Abend würdevoll in unsere Reihen aufgenommen werden. An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an die Thrasher für ihre Gastfreundschaft!
Abschließend kann man von einem rundum gelungenem Jahrestreffen sprechen, mit jeder dieser gemeinsamen Stunden und Unternehmungen, schmieden wir die Ketten unserer Bruderschaft enger zusammen und die Zeit des Abschiedes fällt jedem deutlich schwer. Doch wo Abschied ist, da gibt es auch bald ein Wiedersehen!