Konzertbericht „Ragnarok“ im Blackland (Berlin) am 25.10.2016

Am 25.10.2016 um 19 Uhr öffnete das Blackland in Berlin seine Pforten und lud ein zur Ragnarok Tour, diese ließ sich Bruder Nihil natürlich nicht entgehen und war für Euch und uns vor Ort!

Für nur 15 Euro Eintritt wurden drei Bands geboten, an anderen Orten hätte man für das gleiche Lineup wohl deutlich mehr gezahlt. Ursprünglich waren wohl mehr als nur drei Kapellen geplant, einige sagten wohl kurzfristig ab, Gründe hierzu sind uns nicht bekannt.

Beginn sollte um 20 Uhr sein, verzögerte sich aber etwas und so betrat gegen 21 Uhr die erste Gruppe, Mecalimb aus Norwegen, die Bühne. Den Besuchern wurde melodischer Death Metal auf spielerisch hohem Niveau um die Ohren gehauen. Nicht zu verachten, aber Death Metal ist wohl nicht so Nihils Fall.

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Nach einer kurzen Pause starteten schon Cvinger ihren Auftritt. Die noch ziemlich junge Band aus Slowenien betrat die Bühne genretypisch mit Corpsepaint, überdimensionierten Nieten und Lederrüstung. Geboten wurde schneller, teilweise melodischer Black Metal mit kreischendem Gesang und auch wenigen klaren Parts, der an Bands der 90er erinnert. Wer die frühen norwegischen Bands mochte, kam mit Cvinger voll auf seine Kosten.

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Später am Abend, nach längerer Unterbrechung kamen RAGNAROK zum Zug. Die Black Metal Urgesteine aus Norwegen heizten mit Klassikern wie „Pagan Land“ ordentlich ein. Ein guter Auftritt, auch wenn die Musiker mit der Zeit ganz schön zugelegt haben. Definitiv sehenswert, zumal Ragnarok nicht sehr oft hierzulande spielen, umso mehr war dies das Highlight des Abends und auch die „in die Jahre gekommenen“ Herren von Ragnarok, die ja nunmehr seit 1994 mit von der Partie sind, wussten die Zuhörer zu fesseln und zu begeistern!

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Die Menge der Gäste war den ganzen Abend lang durchaus überschaubar, so konnte das übliche Geschiebe und Gedränge vermieden werden und jeder der Anwesenden sich voll und ganz auf die gebotenen Auftritte konzentrieren.

Das Blackland, welches keine besonders geräumige Lokalität darstellt, war trotz allem nicht leer.
Bei Klassikern wie RAGNAROK wäre dies aber auch beschämend!

Es bleibt zu resümieren, ein durchaus abwechslungsreicher Abend mit grundsoliden Bands für nur 15 Euro, besser hätte man es wohl nicht treffen können.