Strix Nebulosa – Erste Einblicke!

Strix Nebulosa fährt seit Jahren einen eigenen Weg um seine Anhänger und Mitstreiter für kommende Alben zu begeistern. Sei es über Videoportale wie Youtube, auf denen für eine kurze Zeit einige Titel veröffentlicht und anschließend wieder entfernt werden oder eben das Versenden einer Promo-CD, welche einen ersten Einblick gewähren soll, jedoch den Reiz auf die fertige Platte in keiner Weise mindert. So wurden auch wir, neben zahlreichen anderen bedacht und machten uns ein eigenes Bild über das, was noch auf uns zukommen wird!

Wie auch beim letzten Album setzt Strix Nebulosa auf historische, mystische und persönliche Themen, auch die Titel der entsprechenden Werke haben immer einen historischen und tieferen Kontext. Mit Compendium Maleficarum bezieht man sich allem Anschein nach auf das Bündnis zwischen Mensch und Teufel und zugleich auf den Hexenkult des frühen 17. Jahrhunderts. Desweiteren werden, wie beinahe schon rituell, die Abgründe des Menschheit offen gelegt, angeprangert und verurteilt, dem Tod gehuldigt und allerhand schwarzmetallische Dunkelheit verbreitet!

Musikalisch möchten wir hier gar nicht so weit vorgreifen und nur auf einige kleinere Dinge eingehen. Zum Ersten ist die Soundqualität wie gewohnt erstklassig und beweist erneut, dass es keine großen Studios oder Produzenten braucht um Black Metal hörbar und spürbar auf hohem Niveau an den Mann zu bringen! Zum Zweiten ist das Tempo den Titeln entsprechend unterschiedlich und wechselt innerhalb der einzelnen Stücke, sodass keine Langeweile entstehen kann. Und zum Dritten sind die Riffs zudem wie gewohnt sauber, stellenweise kreischend und tiefgehend. Strix Nebulosa verwöhnt uns diesmal auch mit mehreren deutschsprachigen Titeln, welche einprägsam und durch die markante Stimme sehr vertraut wirkend, daherpreschen! (Eine Stimmähnlichkeit ist definitiv vorhanden, jedoch zu welcher Schwarzmetall-Kapelle, kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht eindeutig sagen)

Optisch ist Strix Nebulosa gewohnt schlicht und vernebelt nicht mit allerlei grafischen Spielereien den Blick für das Wesentliche, natürlich ist dies bei einer Vorabversion auch unnötig und man wird ohnhein abwarten, wie das fertige Werk grafisch umgesetzt wird.

Anzumerken bleibt, dass alle Titel keine endgültigen Versionen darstellen und lediglich ein kleiner Vorgeschmack sein sollen, welche für uns definitiv Lust auf mehr machen! Bei einer Gesamtspielzeit von über einer Stunde wird dem zukünftigen Hörer einiges geboten! Wir dürfen also gespannt sein auf die finale Version, die dieses Jahr wohl noch das Licht der Welt erblicken wird!