Samhain Celebration 2017 in Gotha – Kurzbericht!

Diesmal verschlug es uns ganz in die Nähe, nach Gotha zur „Samhain Celebration 2017“ welche von House of Inkanation und Eisenwald präsentiert wurde! Da wir nicht alle musikalischen Beiträge in voller Länge gesehen haben, erfolgt diesmal nur ein Kurzbericht von dem, was sich uns dar bot . Dies soll also keine vollständige Bewertung des Abends darstellen. Hier ist auch klar anzumerken, dass die verschiedensten musikalischen Vorlieben wohl auch ein wesentlicher Bestandteil einer objektiven Berichterstattung sind.

 

Rimruna lieferten wie gewohnt sauberen Black Metal in üblich professioneller Spielweise ab. Leider kamen wir deutlich zu spät und konnten nur noch 2 Lieder aktiv wahrnehmen, diese allerdings überzeugten in allen Belangen!


Zwischenzeitlich spielten noch Werian, mit ihrem sehr eigenen Klang und ihrer eigenen Stilrichtung – „ Experimental Doom Black Metal“  – überzeugten sie wohl nur eingefleischte Anhänger. Sicherlich sehr atmosphärisch mit reichlich Tiefgang, für Hörer des eher radikaleren und schnellen Schwarzmetalls eine echte Herausforderung – jedoch keinesfalls schlecht!


Forndom, ein schwedisches Folklore Projekt. Handgemachte musikalische Offenbarung, für Menschen die sich mit dieser Art der Musik identifizieren können. Während sich die musikalischen Beiträge eher in Grenzen hielten, gab es jedoch reichlich Kritik an der modernen Gesellschaft, -der wir sicher zustimmen-, welche aber auf einem Konzert eher für Ernüchterung beiträgt.


Malokarpatan:
Mit ihrem ganz eigenen Black Metal – Stil, der sehr an frühe 90er und alte Heavy 80er erinnert, sorgten sie für ordentlich Stimmung und retteten (mir persönlich) den Abend! Man hätte stellenweise meinen können, man wäre in London (was Dank der Örtlichkeit gepasst hätte) und betrachtet Venom auf der Bühne! „Back to the roots“, ganz großer Auftritt!

Kurzer Videomittschnitt:


Fazit des  Abends: Neben Rimruna, waren Malokarpatan das tatsächliche Highlight! Die Location, das „The Londener“ am Rande von Gotha, in einer ehemaligen Schlachterei, hätte nicht besser gewählt werden können! Die Bühne wurde entsprechend des Themas, ansehnlich gestaltet und der Klang war hervorragend! Kosten für den Abend, noch halbwegs angemessen, die Getränkepreise für Thüringen jedoch heftig. Ein kleines Bier (0.33l) für 2,50€ ist schon ein starkes Stück. Der Service war dementsprechend jedoch top und das Personal, professionell und schnell!

„The Londoner“ – Austragungsort