Der Richtung treu!

– Offizielle BMG Bekanntmachung –

Freunde, Weggefährten und Unterstützer,

wie manchen von Euch vielleicht schon aufgefallen ist, haben sich in unserer Gemeinschaft personelle Umstrukturierungen vollzogen. Wir bedauern dies, allerdings benötigen unsere Ideale Qualität und nicht Quantität.

Auch in Zukunft wird sich unsere Bruderschaft ungehindert für den Fortbestand und die Interessen des deutschen Black Metals einsetzen. Diese Ziele werden weiterhin verfolgt und mit all unserer Tatkraft umgesetzt. Fernerhin werden sich auf diesem Weg noch viele Herausforderungen auftun, jedoch werden wir diesen mit Einsatzbereitschaft und Zusammenhalt begegnen. Alle Bands, mit denen wir gegenwärtig zusammenarbeiten, können sich auch zukünftig unserer Kooperation sicher sein.

Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und nicht zuletzt Standhaftigkeit sind nach wie vor wichtige Bestandteile unserer Arbeit. Diese Ideale und Tugenden sind nicht verhandelbar!

Der Kampf um unsere Bewegung und Musikkultur wird fortgesetzt.

Die BMG Führung

Black Metal im Wandel der Zeit?

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Die deutsche Schwarzmetall-Landschaft ist zunehmend im Wandel.

Wo sich die skandinavischen Länder, insbesondere Finnland und Schweden, weitestgehend ihren Wurzeln treu bleiben und man bei unseren osteuropäischen Nachbarn sogar eine zunehmende Abkehr jeglicher Konformität gegenüber der scheinheiligen westlichen Wertegesellschaft verzeichnen kann, bewegen sich immer mehr deutsche Kapellen in eine Annäherung, ja gar Anbiederung, an hier gültige Norm- und Moralvorstellungen. Von einer Auslotung der Grenzen zur Legalität im Sinne der künstlerischen Freiheit und, nicht zu vergessen, der Freiheit der Rede, kann hier schon lange nicht mehr gesprochen werden. Lediglich musikalisch knüpft man hier und da noch an „alte Tage“ an. Löblicherweise gibt es natürlich noch einige Ausnahmen, auch hierzulande, allerdings bestätigen diese nur das, was längst zur Regel geworden ist.

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Warum wir niemanden einen „guten Rutsch“ wünschen?

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Bedeutung:

Der erste Jahrestag im jüdischen Kalender ist der “Rosh ha-Shana”. Im Jüdischen und später auch im Deutschen verwandelte sich “Rosh” allmählich in “Rutsch”, was heute missverstanden wird. Mit dem jüdischen Neujahrsfest wird eine Zeit der Reue und Umkehr eingeleitet, die am Yom Kippur, dem Versöhnungstag, endet. Während eine Vielzahl jüdischer Feiertage ihren Ursprung aus historischen Ereignissen haben, sind “Rosh ha-Shana” und “Yom Kippur” religiöse Feste.Nach der Tradition wird am Rosh ha-Shana (=Beginn des Jahres) das Buch des Lebens aufgeschlagen und ein Urteil über den Lebenswandel der Menschen geschrieben. Die darauf folgenden zehn Tage dienen der Reue, Umkehr und Versöhnung. Streitigkeiten und Unfrieden sollen beseitigt und schlechte Gedanken bereut werden. Der “Yom Kippur”, ist das höchste religiöse Fest im Judentum. An ihm wird das Urteil besiegelt und das Buch geschlossen. Als Erkennungsmerkmal dieser “heilgen, jüdischen Zeit”, werden während dieser Dauer die Synagogen in weißer Farbe gehalten. Am Tag des “Yom Kippur” wird aus dem Buch Jona gelesen: “Der Prophet Jona sprach vor den Bewohnern der Stadt Ninive vom göttlichen Strafgericht. Die Menschen bereuten ihre Sünden und wurden gerettet.”

Ähnlich wie Samstag (abstammend vom Samuelstag oder in Anlehnung an den hebräischen Begriff Šabbatai („Stern (Saturn) des Šabbats“) lehnen wir derartige Begriffe strikt ab !

Wir wünschen niemanden aus Familie oder unserem privaten Umfeld, sowohl Freunden oder Mitstreitern „ein von Reue geprägter“ neuen Jahresbeginn der seinen Ursprung nicht in unserem Land hat und vor allem nicht Teil unserer Kultur ist.
Syphatisanten und Mitstreitern einen erfolgreichen Start ins neue Kampfjahr 2017 !

Hofnarren oder Schafe im Wolfspelz die II.

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6. Juni 1992, die Fantoft-Stabkirche brennt bis auf ihre Grundmauern nieder. Nur noch verkohltes Gebälk bleibt von dem christlichen Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert übrig.

Die Fantoft Kirche ist nicht das einzige Wahrzeichen christlicher Okkupation des nordischen Artglaubens, welches im Zuge eines neuen Erwachens den Flammen weichen musste, doch gilt sie allgemein als ein Symbol. Auf uraltem heidnischem Grund erbaut, verhöhnt ihre nordisch anmutende Fassade die Götter, denen lange vor ihrer Zeit an diesem Ort gehuldigt wurde.

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